„Schüler haben Erstaunliches erreicht“ – Marbacher Zeitung über „Pünktchen und Anton“

Unter der Leitung von Theaterpädagogin Kathrin Heuer, dem Regisseur Marcus Kohlbach sowie der Kunstlehrerin und Medienkünstlerin Anja Abele entstand im Laufe des Schuljahres 2014/2015 die Produktion »Pünktchen und Anton« nach Erich Kästner.

Ein Projekt im Rahmen der TUSCH-Partnerschaft des Friedrich-Schiller-Gymnasium und der Utopienwerkstatt. Gefördert von TUSCH Stuttgart e.V..

Die Schüler haben vor reduziertem Bühnenbild den Klassiker modern umgesetzt – Auszug Presseartikel Marbacher Zeitung

„Wer ist arm? Wer ist reich? Weil er sich mit diesen zentralen Fragen auseinandersetzt, ist Erich Kästner auch fast hundert Jahre nach seinem Erscheinen immer noch hochaktuell. Im Rahmen des TuSch-Projektes (Theater und Schule) des Friedrich-Schiller-Gymnasiums (FSG) und der Utopienwerkstatt setzten Schüler des FSG den Kinderbuchklassiker in ein Theaterstück um […] erzählte Projektleiter Marcus Kohlbach von der Utopienwerkstatt im Rahmen der Aufführung am Montag. Dabei habe das jugendliche Ensemble, bestehend aus Johanna Bäurle, Besnik Ternava, Leonie Schwenk, Sara Kuka, Julene Jäger, Aron Prang, Sophia Möll und Yael Kolb, die Details entwickelt, ergänzte seine Kollegin Kathrin Heuer. Sie hat mit den Schülern die Figuren und Spielvorgänge erarbeitet.

Die Idee zum dem TuSch-Projekt hatte die Leiterin der Oberstufen-Theater-AG, Anja Abele. Da die bisherige Theater-AG wegen des Weggangs einiger Schüler im Umbruch ist, regte sie die Kooperation zwischen professionellem Theater und Schule an – mit Erfolg. Erst im Februar wurde mit den Proben begonnen und die Schüler haben in der kurzen Zeit Erstaunliches erreicht. Mit dazu beigetragen hat sicher auch, dass sie für eine Projektwoche frei bekamen und auch einige Projektwochenenden gemeinsam verbracht haben.

Die Handlung ist schnell zusammengefasst: Pünktchen lebt in einem reichen, aber emotional armen Elternhaus, Anton und seine kranke Mutter dagegen haben große finanzielle Sorgen, halten aber aber fest zusammen […]

Völlig ohne Bühnenbild und nur mit wenigen Tischen und Stühlen entstanden abwechselnd Szenen in Pünktchens Elternhaus, in einer Kneipe, am Bahnhof Friedrichstraße oder bei Anton zu Hause. hin und wieder übernahmen alle Darsteller zusammen die Rolle des Erzählers, wobei sie die Sätze oder auch Teile davon untereinander aufteilten. Einige Rollen – die von Antons Mutter, eines Lehrers oder von Passanten – wurden von allen gemeinsam gespielt. Dann wieder schlüpften die Jungschauspieler in die Rolle eines Theaterchors, der wie im altgriechischen Drama das Bühnengeschehen kommentierte. Dazwischen erklang Musik – entweder vom Band oder live von Leonie Schwenk auf der E-Gitarre gespielt.

[…] insgesamt brachten die Darsteller kurzweilige und zugleich nachdenkliche Unterhaltung auf die Bühne. Der große Beifall und Jubel des Publikums, das vor allem aus Mitschülern, aber auch aus Eltern bestand, sprach für sich.“

Quelle: Sabine Armbruster, Marbacher Zeitung, 29.4.2015

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